Thema 2011 - Informationsflut > vom Wissen überrollt

INFORMATIONSFLUT - vom Wissen überrollt

Unsere Welt ist schnelllebig geworden. Dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten sind wir immer und überall „up to date“. Technische Errungenschaften bestimmen unser Tempo und stehen uns als unentbehrliche Begleiter zur Seite um die Welt nahezu zeitgleich abzubilden. Auch unser Kommunikationshabitus hat mit der technischen Evolution Schritt gehalten. Wir entscheiden aktiv wie wir mit der Welt kommunizieren, ob wir empfangen oder versenden, ob wir dies in schriftlicher oder mündlicher Form machen, oder sogar in Bildern oder Videos.

Es sind tagtäglich so viele Informationen abrufbar, dass sie wie eine Flut auf uns zurollen und unsere Aufnahmekapazität zu übersteigen drohen. Die Informationsfülle stellt uns vor eine tägliche Herausforderung. Viele Menschen haben Schwierigkeiten den Informationsfluss zu kanalisieren, beziehungsweise ihn einzudämmen. Zudem spielen der Zeitfaktor und der Entscheidungsdruck im Umgang mit der Informationsbewältigung eine wichtige Rolle. Die Information ist da, allerdings müssen wir einiges dafür tun, um die für uns relevante zu bekommen.

Deshalb hat jeder von uns seine eigenen Mechanismen und Filter zur Informationsverarbeitung entwickelt. Wir eliminieren zwangsläufig alles, was nicht unbedingt notwendig ist.

Doch wer bestimmt woran wir uns erinnern sollen, was wir behalten, was vergessen?
Wie soll man in einer Zeit informieren, wenn viele damit kämpfen, die Informationsflut zu bewältigen?
Ist Orientierung an der Vergangenheit sinnvoll oder greift der Satz: Wer Neues und Besseres will, muss vergessen lernen?



Unsere Sponsoren:
Sponsoren       Sponsoren       Sponsoren

Sponsoren       Sponsoren       Sponsoren